Mit Gewichten malen

Im vor­he­ri­gen Bei­trag wur­de die Figur mit einem Ske­lett ver­se­hen. Nun schau­en wir uns an, wie Ske­lett und Hül­le ver­bun­den wer­den, so dass sich durch Bewe­gen der Kno­chen auch die Hül­le mit­be­wegt.

Hier­zu ord­net Blen­der jedem Kochen im Ske­lett eine Grup­pe an Ober­flä­chen­punk­ten zu. Das Beson­de­re dabei ist, dass die Punk­te gewich­tet zuge­ord­net wer­den. Das bedeu­tet, dass die Trans­for­ma­ti­on des Kno­chens nur zu einem gewis­sen Pro­zent­satz die Trans­for­ma­ti­on des Ober­flä­chen­punk­tes beein­flusst. So kann sich das Poly­gon­netz bei­spiels­wei­se an den Gelen­ken elas­tisch ver­hal­ten. Blen­der ver­sucht initi­al die Gewich­tung wei­test­ge­hend auto­ma­tisch zu berech­nen. Es muss aber an bestimm­ten Stel­len manu­ell nach­ge­bes­sert wer­den. Das pas­siert mit dem Weight­pain­ting, wie in fol­gen­dem Video zu sehen:

Beim Weight­pain­ting wer­den die Gewich­te der Ober­flä­chen­punk­te durch einen vir­tu­el­len Pin­sel zuge­ord­net. Dabei sym­bo­li­siert Blau kein Gewicht und Rot vol­les Gewicht. Gelb und Grün sind dann Zwi­schen­wer­te. Mit die­ser Metho­de ist es anschlie­ßend mög­lich unge­woll­te Ver­for­mun­gen der Hül­le zu glät­ten oder gewoll­te Ver­for­mun­gen auf­zu­bau­en.

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